Wenn die Augen müder wirken, als Sie sich fühlen
Mit den Jahren verliert die Haut an den Lidern an Spannkraft. Am Oberlid entsteht ein Hautüberschuss, der schwer auf den Wimpern liegen und im Einzelfall sogar das Gesichtsfeld einschränken kann. Am Unterlid zeigen sich Tränensäcke oder Schatten.
Eine Lidstraffung zählt zu den häufigsten Eingriffen der Ästhetischen Chirurgie. Gut geplant verändert sie nicht Ihren Ausdruck, sondern lässt den Blick wieder so offen wirken wie früher.
Oberlid und Unterlid
- Oberlidstraffung: Entfernung überschüssiger Haut, der Schnitt liegt verborgen in der natürlichen Lidfalte
- Unterlidstraffung: Korrektur von Tränensäcken, je nach Befund über einen Schnitt unterhalb der Wimpern oder von der Bindehaut aus
- Kombination beider Eingriffe in einer Sitzung, wenn medizinisch sinnvoll
Ablauf und Erholung
- Erstgespräch mit genauer Untersuchung von Lidstellung, Hautqualität und Tränenfluss
- Ambulanter Eingriff, beim Oberlid in der Regel in örtlicher Betäubung
- Kühlen und Schonung in den ersten Tagen, Fadenentfernung nach etwa einer Woche
- Kontrolltermine, bis die Narben vollständig abgeheilt sind
Dauer
Oberlid etwa 45 bis 60 Minuten, Unterlid etwas länger.
Gesellschaftsfähig
Nach rund 10 bis 14 Tagen, Schwellungen klingen schrittweise ab.
Betäubung
Örtlich, auf Wunsch mit Dämmerschlaf; Unterlid teils in Vollnarkose.
Was Sie wissen sollten
Vorübergehende Schwellungen, Blutergüsse und ein trockenes Augengefühl sind in den ersten Tagen normal. Seltener kommt es zu Wundheilungsstörungen oder einer ungleichmäßigen Lidstellung. Bei bekannten Augenerkrankungen stimmen wir uns vorab mit Ihrer Augenärztin oder Ihrem Augenarzt ab.
Beratung zur Lidstraffung
Im Erstgespräch prüfen wir gemeinsam, ob eine Lidstraffung für Sie infrage kommt. Den Anamnesebogen können Sie bequem vorab online ausfüllen.